Ahoi! El-fie et Scherie-hi

Das Folgebuch ist fertig geschrieben. Elfie und Klaus-Dieter gehen auf Weltreise. Und zwar an Bord der MS AMADEO.

Dass es keine 08-15 Reise wird, ist eigentlich klar. Elfie und ihr Scherie können nicht normal.

 

Diesmal wird das Buch vom Apollon-Tempel Verlag, München herausgebracht. Verlegerin ist: Karin Biela,

das Cover hat meine liebe Freundin Reni Becker gefertigt...

Also: freut euch auf "Ahoi! El-fie et Scherie-hi"!

 

Ach, noch was: Elfie hat in den letzten Jahren weiterhin gut zugelegt, nicht nur in der Mitte, wo früher noch eine Spur von Taille war, sondern auch - zu Klaus-Dieters Freude- besonders am Busen.


Lesungen an Bord der MS ALBATROS

Während unserer letzten Kreuzfahrt  habe ich eines Abends ganz spontan den Kreuzfahrtdirektor Klaus Gruschka angesprochen, ob ich nicht vielleicht mal eine Lesung aus meinem witzigen Buch machen könnte. So quasi als mein Beitrag zur Gäste-Show. "Ja, super", meinte er, "machen wir einen Termin aus".

Ich fiel aus allen Wolken, denn bei der vorigen Kreuzfahrt auf der ARTANIA hieß es strikt: "nein, is nich".

Und jetzt durfte ich. Wir waren uns schnell einig. Am Donnerstag, 26.10.17, irgendwo  auf dem weiten, sehr tiefen Atlantik zwischen den Kapverdischen Inseln und Ascension Island, bekam ich eine Dreiviertel Stunde in der Pazifik Lounge. Im Tagesprogramm stand:

"Ihre Mitreisende Christel Wismans liest aus ihrem Buch "El-fie  et Scherie-hi" aus dem nicht ganz alltäglichen Leben eines nicht ganz alltäglichen Ehepaares".

Mann, hab ich mich gefreut!

Jetzt mussten nur noch Zuhörer kommen. Bei dem dicht gedrängten Unterhaltungs/Sportprogamm noch eine Lesung?

 

Sie kamen. Zwanzig, vielleicht fünfundzwanzig?

Erst habe ich die Leute eingestimmt auf den Niederrhein, Elfies Heimat: weites, plattes Land, krüpplige Kopfweiden, die Gegend, wo die Menschen dat und wat sagen, abends noch na Bett gehen und nach Aldi einkaufen. Dann habe ich ihnen noch visuell und verbal Elfie und Jean-Jacques, genannt: Klaus-Dieter, vorgestellt, bevor ich angefangen habe zu lesen.

Ich las aus: Fußballfreuden- Fußballleid, Schnee-Massen, Verirrt in einer fremden Stadt (Frankreich). Dort in der Geschichte hörte ich mittendrin auf und wollte Schluss machen. Schließlich soll eine Lesung Appetit machen auf das Buch selber. Aber ich durfte nicht. Ich musste weiter lesen. Dann noch eine Zugabe. Dann: "wir wollen noch eine Lesung! Das kann nicht alles gewesen sein. Wir wollen mehr!"

Hinter mir wuselten schon die Jungs, die die Bingotische aufstellen wollten. The Show must go on...

 

Was soll ich sagen? Es gab noch eine zweite Lesung. Mit noch mehr Zuhörern. Und Fragen: Wo gibt es dieses Buch? Das ist absolut mein Humor. Das ist herrlich...

Ich war stolz wie Oskar. Wenn doch unsere Niederrheiner auch dieses Humorverständnis haben würden. Aber der kommt leider hier fast gar nicht an. Dafür um so mehr überall anders. Auf jeden Fall soll ich unbedingt weiter schreiben, wurde mir eindringlich ans Herz gelegt. Tu ich ja. Das Folgebuch "Ahoi, El-fie et Scherie-hi" ist schon sehr weit gediehen.

 

Von einem Ehepaar an Bord hörte ich an Deck oder wo auch immer wir uns über den Weg liefen: "Scherie-hi" , "Klaus-Dieter!"

 

Vom Kreuzfahrtdirektor und seinem Team bekam ich als Dank für die amüsanten Lesungen eine Flasche Champagner. Den haben wir dann mit unseren Tischgenossen zusammen getrunken. An unserem 49. Hochzeitstag. 

 

 

 


Lesung am 24.4.2017 in der Stadtbücherei Emmerich

Die Lesung war ein voller Erfolg mit dreißig erwartungsvollen Zuhörern. Sie kamen von hier und weit weg ( u.a. aus Hessen)

 

Christiane aus Hessen

stand mittags plötzlich 

vor unserer Türe. Wir waren

eigentlich "nur" Facebook-

Bekannte, aber als Elfie-Fan

wollte sie unbedingt zur Lesung

kommen. Ist das toll???

Fotos der Galerie : M. Janssen-Koeller, Stadtbücherei Emmerich

 


Ein Post in fb vom Rhinkieker Haju Schwietzke

Christel Wismans liest aus „ Voilà! El-fie et Scherie-hi“

Am Montag, dem 24. April (nur einen Tag nach dem UNESCOWelttag des Buches) findet unter dem Motto „… zuhören, lachen, entspannen …“ ab 19:00 Uhr in der Stadtbücherei Emmerich am Rhein eine Lesung mit Christel Wismans aus ihrem Buch „Voilà! El-fie et Scherie-hi“ statt.

... aus dem nicht ganz alltäglichen Leben eines nicht ganz alltäglichen Ehepaares ... Wenn El-fie mit ihrem Scherie-hi in der Dessousabteilung für Furore sorgt, oder die proppere Dame in Rosa sich Klaus-Dieters Wünschen einer Segelfahrt hingibt ... Sie werden merken, dass jedes - für sich abgeschlossene Kapitel - Sie zum Lachen bringt. Vielleicht reicht als kleines Beispiel alleine die Vorstellung, wie die beiden auf einem Tandem strampeln. Nun ... Klaus-Dieter strampelt und El-fie nascht an ihrer Eiscreme. Apropos naschen - auch 'Abnehmen' ist ein Thema, wie erfolgversprechend dabei eine Döner-Diät ist, sollten Sie sich in jedem Fall anhören. Falls ein Besuch in Frankreich geplant ist, wäre es nicht schlecht, El-fies Meinung zu Land und Leuten zu wissen. Vorsicht: Spontane Lachanfälle sind vorprogrammiert.

Ende Oktober bei der Charity-Lesung im PAN bekam Chrsitel Wismans viele Komplimente für ihre unterhaltsame Art, vorzutragen. Beim Wettbewerb „Best Author 2016“ des Karina-Verlages, Wien, von dem das Buch herausgegeben wurde, hat sie bei über 5000 Einreichungen und vielen Nominierungen den dritten Platz belegt.

Weitere Informationen zur Autorin auch

 

auf www.christelwismans1947.net/scherie-hi/.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung nicht erforderlich. In der Pause gibt es Getränke.


Und noch ein Like der besonderen Art

 

Maike Maibaum von der NRZ hat mir statt einer Widmung ein dickes Kompliment in ihr eigenes Buch geschrieben. Im Laufe der Zeit hab ich sie so was wie adoptiert und wir sind Freunde geworden. Und da ich ihre Kolumnen und Bücher so sehr mag, bin ich ganz besonders stolz auf ihren "Chapeau".

 

Danke, liebe Maike!

 


Scherie-hi!

Gefällt euch "Voilà! El-fie et Scherie-hi"?

Gehört ihr zu der Gruppe Menschen, die diesen besonderen Humor mit mir teilen?

Dann freut euch! Im nächsten Jahr erscheint:

"Ahoi! El-fie et Scherie-hi"

 

Kurze Vorschau?

 

Der Kreuzfahrtdirektor zog Elfies Hand an seine Lippen und hauchte einen Kuss darauf: „wie könnte man euch jemals vergessen?“ Mit einem breiten Lächeln musterte er Elfie ungeniert von den rosa Wipplöckchen über die pinkfarbene Rüschenbluse mit dem munteren Eigenleben bis hin zu dem altrosa Faltenrock. „Unverändert. Schön, meine ich. Unverändert schön. Und, wie lange bleibt ihr diesmal an Bord?“

 

Weltreise!“ Elfie trompetete laut.

 

Der Kreuzfahrtdirektor schwankte leicht. Dabei lag die MS AMADEO  noch  im Hafen ...

 


Ein Like über den fb-Messenger

kürzlich kontaktierte mich eine mir völlig fremde Dame über  den Messenger und wollte meine "Elfie". Scherie-hi auch. Es stellte sich dabei heraus, dass wir gemeinsame philippinische Bekannte haben und gerne über die Weltmeere schippern.

Ich schickte ihr also mein Buch.

Dann kam die Nachricht: Das Buch ist da. Ich freu mich schon aufs Lesen.

Am übernächsten Tag:  dein Buch lese ich immer als Gutenachtgeschichte, aber ich glaube, es eignet sich doch nicht so dafür, denn ich amüsiere mich so, dass ich immer ganz wach werde.

Am nächsten Tag: Herrlich kurzweilig das Buch. Schreib bitte weiter

                Das mach ich, Christiane! Elfie Nr.2 ist in der Mache


und noch eine Buchbeschreibung...

diese Rezension steht in der SICHT, einem sehr beliebten Arnsberger Generationen-Magazin, Sommerausgabe. Geschrieben von Hanni Borzel.

Danke, liebe Hanni!


... die vierte ...

Dagmar Roder (Montag, 23 Mai 2016 16:29)

Bonjour Christel,


„Voilà! El-fie et Scherie-hi!“ – ein sehr amüsantes Buch, es zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht. Ich kann mir Elfi und Ihren Klaus-Dieter so richtig bildlich vorstellen, einfach herrlich dieser Humor! Beim Lesen gingen meine Mundwinkel immer mehr nach oben, wurden zu einem Schmunzeln und dann musste ich doch laut lachen. Ein Buch, um aus dem Alttag zu entfliehen und Spaß zu haben. Danke.

Ganz liebe Grüße aus Hemer nach Emmerich
Daggi

 

herzlichen Dank, liebe Daggi!


... und die dritte Rezension

 

5.0 von 5 Sternen Können Pink und Rosa bösartig sein? ..., 20. Mai 2016
Von 
Rezension bezieht sich auf: Voilá! El-fie et Scherie-hi (Broschiert)
Die Bekanntschaft mit Elfie hat mir viel Vergnügen bereitet. Elfie ist eine Frau, die immer geradeheraus ihre Meinung kundtut, vor niemandem zurückschreckt, sich durchsetzt und doch … sehr sensibel sein kann. Ihr Kern – weich und lieblich, auch wenn auf Anhieb nicht leicht erkennbar – harmoniert außerordentlich gut mit ihrem Äußeren und besonders mit ihrem Outfit … Können Pink und Rosa bösartig sein? Nein, niemals! Die Farben sind zart und warm. So auch die Frau … Na gut, manchmal flippt sie aus, aber dann hat sie ihre Gründe, dann kann sie einfach nicht anders.
So eine Elfie ist natürlich nicht allein, das geht gar nicht. Sie muss jemanden beschützen und sie muss ab und an auch selbst beschützt werden. Und vor allem geliebt … Ihr Scherie-hi Klaus-Dieter – ich verrate hier seine Herkunft erst mal gar nicht – eignet sich hervorragend dazu, auch wenn er neben seiner Liebsten manchmal so ganz hilflos, unterwürfig und verloren wirkt …
Aber jetzt … jetzt stoppe ich mich mal lieber, um nicht allzu viel auszuplaudern. Das Buch muss man einfach selbst in die Hand nehmen, aufmachen, in das fast schon abenteuerliche Leben der Beiden eintauchen, lachen, schmunzeln, wieder lachen und … sich darüber freuen, Elfie und Scherie-hi überhaupt entdeckt und kennengelernt zu haben.

 

herzlichen Dank, liebe Rosa.

Auch, wenn Amazon meint, es gehe nicht mit rechten Dingen zu und deine Rezi einfach gelöscht hat, hier steht sie! Und hier bleibt sie!


... und die zweite Rezension

Top-Kundenrezensionen


5.0 von 5 Sternen  Angriff auf die Lachmuskeln garantiert


Von Bookfriend am 28. März 2016


Alleine das Cover lädt zum Schmunzeln ein und verrät ein bisschen davon, was einem an Lesevergnügen in dem Buch erwartet. So viel vorab: dieses Buch MUSS man gelesen haben und es passt auch garantiert in jedes - auch noch so kleine - Gepäckstück „wink“-Emoticon.
Wenn El-fie mit ihrem Scherie-hi in der Dessousabteilung für Furore sorgt, oder die proppere Dame in Rosa sich Klaus-Dieters Wünschen einer Segelfahrt hingibt ... Sie werden merken, dass jedes - für sich abgeschlossene Kapitel - Sie zum Lachen bringt. Vielleicht reicht als kleines Beispiel alleine die Vorstellung, wie die beiden auf einem Tandem strampeln. Nun ... Klaus-Dieter strampelt und El-fie nascht an ihrer Eiscreme. Apropos naschen - auch 'Abnehmen' ist ein Thema, wie erfolgversprechend dabei einer Döner-Diät ist, sollten Sie in jedem Fall nachlesen. Falls ein Besuch in Frankreich geplant ist, wäre es nicht schlecht, El-fies Meinung zu Land und Leuten zu wissen.
Vorsicht: Falls Sie irgendwo am Strand liegen, in einem Zugabteil sitzen oder wo auch immer Sie die Lektüre genießen, warnen Sie Nachbarn, Mitreisende & Co vor ... Denn spontane Lachanfälle sind vorprogrammiert.
Uns Leserinnen und Lesern bleibt nichts anderes übrig, als zu hoffen, dass es eine Fortsetzung geben wird. Ein großes Lob auch an die Karikaturen, welche die lesbaren Inhalte zusätzlich zu Gustostückerln machen.

Danke, Bookfriend!


Die erste Rezension ist da!!!

Bei Amazon, wo die ersten Bücher schon nach zwei Tagen ausverkauft waren, habe ich die erste tolle Rezension bekommen:

 

Top-Kundenrezensionen

Mit diesem Buch ist der Autorin Christel Wismans ein gelungenes Lesevergnügen eingefallen. Elfriede und Klaus Dieter. sie vom untersten Niederrhein , er aus Frankreich. Sie ist dick und er ist dünn. Aber sie lieben sich. Sie lieben sich sehr und machen alles gemeinsam. Das Elfie immer wieder in die unmöglichsten Situationen kommt und ihren Klaus Dieter mit hineinzieht, strapaziert des Lesers Lachmuskeln sehr. Ob sie gemeinsam Fußball schauen, wobei Elfie davon nun absolut keine Ahnung hat, oder ob Klaus Dieter im Dessous Laden seinen erotischen Träumen nachhängt, aus dem ein ............................! Nein, das muss man lesen, unbedingt.

 

Ist das was??? Danke, liebe Renate!


Karina-Verlag heute auf seiner Facebook-Seite:

Gerade hat wieder ein neues Buch den Weg in die Druckerei gefunden. Und ein neues Genre den Weg in den Verlag.
Voilà! El-fie und Scherie-hi von Christel Wismans. Wer Tränen lachen will, der ist da genau richtig. Zudem ist das Werk mit herrlichen Illustrationen des Künstlers Gottfried (Mac) Lambert verziert.

 

Ab sofort kann man es bestellen.



Hier eine kleine Beschreibung:


... aus dem nicht ganz alltäglichen Leben eines nicht ganz alltäglichen Ehepaares ...

 

Elfriede Mullfuß ist ein niederrheinisches Urgestein. Eine Frau von wohlwollend geschätzten fünfzig Jahren und gut doppelten, stets hübsch verpackten, duftenden Kilos. In Rosa. Sie hat eine freche Klappe, aber ein großes Herz. Und das gehört einzig und allein ihrem Gatten Jean-Jacques Moulefousse.
„Dat is doch kein Name!“, hat El-fie entschieden, und ihm schon vor der Hochzeit einen guten, niederrheinischen Doppelnamen verpasst. Seitdem heißt der kleine, zierliche Ex-Franzose Klaus-Dieter Mullfuß. Oder Scherie-hi. Auf diesen Namen hört er am liebsten.
El-fie und Klaus-Dieter sind so unterschiedlich, wie zwei Menschen nur sein können.
Auch, wenn es keiner versteht, sie lieben sich sehr ... und wenn dann noch ein Fläschken Sekt dabei ist...


Mein neues Buch ist da!

"Voilà! El-fie et Scherie-hi!"

Hier nun eine kleine Kostprobe:   

  

....Als sie wieder geradeaus atmen konnte, merkte sie, dass die Yacht ruhig im Wasser lag. Alles friedlich. Kein Grund zur Sorge. Oder? Der Spuk war vorbei. Und Elfriede wieder mutig.

Aufrecht, mit erhobenem Haupt, balancierte sie zur Luke und kletterte auf die unterste Stufe. „Hallo, Jungs, alles klar da oben? Sind wir bald in Rügen?“

„Non, Chérie, non“, ein leichtes, nervöses Zucken von Klaus-Dieters Mundwinkel, gefolgt von einem entschuldigenden Blick Richtung Kapitän, „wir, ähm, - wir sind doch gerade erst auf dem Bodden, das Wetter ist nicht so ganz--- wie du vielleicht gemerkt hast--- es dauert noch ein paar Stunden ...ähm, na ja...…“

„Haben Sie richtig abgespült? So, wie ich es Ihnen erklärt habe?“ Der strenge Blick des Skippers glitt von Elfriede ab wie von einem wasserdichten Friesennerz.

„Sche-rie-hi!“ Elfies Stimme tirilierte im höchsten Kanarienfalsett ...

 

...und noch eine:

 

... Züchtig, aber schweißgebadet unter dem hochgeschlossenen Umhang, stapfte Elfie an Bord des Katamaran.

Die Hitze stand. Es war zu heiß.

Elfie ließ den Umhang fallen.

Dem Bootsführer quollen die Augen über.

Klaus-Dieter hatte Schnappatmung.

Er zog an Elfie: „Komm! Weg hier. Weiter nach hinten.“

Aber der Bootsführer ließ Elfie nicht aus den Augen: "Madonna!" Samtweiche Stimme, glühender Blick ...


Making Of

 

Making- of von: Voilà! El-fie et Scherie-hi

 

Geschichten aus dem nicht ganz alltäglichen Leben eines nicht ganz alltäglichen Ehepaares:

 

Ich konnte nicht anders.

 

Eines Tages war Elfie da. Einfach so.

Sie sah mich an, machte sich breit in meinem Kopf und befahl: „Schreib!“

Ich konnte sie deutlich vor mir sehen, rosarot, duftend und proper. Ich hörte sogar ihre große Klappe in einer Mundart, die mir von Geburt an geläufig ist. Und ich spürte wie sie ihre tiefe Liebe zu ihrem Scherie-hi, ihrem zarten, kleinen, französischen Ehemann Jean-Jacques.

 

Was soll ich sagen? Ich hatte keine Chance. Elfriede Mullfuß nahm Besitz von mir.

 

Ich setzte mich also an den Laptop und fragte: „Und jetzt? Was soll ich denn schreiben?“

Mensch, haste keine Fantasie? Du brauchst dich doch nur um gucken. Genau dat, watte alles so siehst und erlebst, oder“ , - sie sah mich zwinkernd an, „vielleicht auch mal gern selber erleben möchtest, dat is auch meins. Und Klaus-Dieters. Und noch so'n bissken mehr, hihihi.“

Wer ist denn jetzt Klaus-Dieter? Muss ich den kennen?“

Mensch, biste doof? Dat is doch mein Scherie-hi!“

Aber“, ich geriet leicht durcheinander, „heißt der nicht Jean-Jacques?“

Ja, schon, aber dat kann doch kein normaler Mensch aussprechen. Oder kannst du dat? Ich jedenfalls nich. Und deshalb heißt der jetzt Klaus-Dieter. Basta.“

 

Seitdem wohnen Elfriede und Klaus-Dieter Mullfuß in meinem Kopf und flüstern mir die alltäglichen und nicht ganz alltäglichen, pikanten Einzelheiten aus ihrem Leben zu, die ich wissen darf.

Und schreiben muss.

 

 

Zeichnung MAC - Gottfried Lambert, Goch

                     Jetzt!


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